Rechenfuchs

Brutto-Netto-Rechner 2026 und 2027 (Näherung)

Wie viel bleibt von deinem Bruttogehalt übrig? Der Rechner schätzt Lohnsteuer, Solidaritätszuschlag, Kirchensteuer und deine Beiträge zur Kranken-, Pflege-, Renten- und Arbeitslosenversicherung.

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€
%
Netto pro Monat2.065,00 €
Netto pro Jahr24.780,00 €
Brutto pro Monat3.000,00 €
Lohnsteuer pro Monat282,50 €
Krankenversicherung pro Monat262,50 €
Pflegeversicherung pro Monat72,00 €
Rentenversicherung pro Monat279,00 €
Arbeitslosenversicherung pro Monat39,00 €
Abzüge insgesamt935,00 € (31,2 % vom Brutto)
Arbeitgeberanteil Sozialversicherung634,50 € pro Monat (ohne Umlagen)

Ohne Gewähr. Das Ergebnis kann falsch sein und ist keine Rechts-, Steuer- oder Finanzberatung.

Kurz erklärt

Netto ist das, was nach Lohnsteuer, Solidaritätszuschlag, gegebenenfalls Kirchensteuer und den Sozialversicherungsbeiträgen vom Brutto übrig bleibt. Der Rechner schätzt das für 2026 und 2027 nach Steuerklasse, Kinderzahl und Kirchensteuer.

Beispiel

Rechenjahr
2026 (gültig)
Bruttogehalt
3000 €
Das Gehalt gilt
pro Monat
Steuerklasse
I oder IV (ledig, oder Ehepaar mit ähnlichem Einkommen)
Kirchensteuer
keine Kirchensteuer
Kinder (für die Pflegeversicherung)
keine Kinder, 23 Jahre oder älter
Arbeitsort in Sachsen?
Nein
Zusatzbeitrag deiner Krankenkasse
2,9 %
Netto pro Monat2.065,00 €
Netto pro Jahr24.780,00 €
Brutto pro Monat3.000,00 €
Lohnsteuer pro Monat282,50 €
Krankenversicherung pro Monat262,50 €
Pflegeversicherung pro Monat72,00 €
Rentenversicherung pro Monat279,00 €
Arbeitslosenversicherung pro Monat39,00 €
Abzüge insgesamt935,00 € (31,2 % vom Brutto)
Arbeitgeberanteil Sozialversicherung634,50 € pro Monat (ohne Umlagen)

So rechnet der Rechner

Sozialversicherung: Du zahlst die Hälfte der Beiträge zur Renten- (18,6 %) und Arbeitslosenversicherung (2,6 %), zur Krankenversicherung (14,6 % plus Zusatzbeitrag) und den Arbeitnehmeranteil der Pflegeversicherung (3,6 % insgesamt). Beiträge fallen nur bis zu den Beitragsbemessungsgrenzen an. Kinderlose ab 23 Jahren zahlen einen Zuschlag in der Pflegeversicherung, Eltern mit mehreren Kindern bekommen einen Abschlag.

Lohnsteuer: Der Rechner bestimmt aus dem Jahresbrutto das zu versteuernde Einkommen (abzüglich Arbeitnehmer-Pauschbetrag, Sonderausgaben-Pauschbetrag und Vorsorgeaufwendungen) und wendet den Einkommensteuertarif an. Hinzu kommen gegebenenfalls Solidaritätszuschlag (nur oberhalb einer Freigrenze) und Kirchensteuer.

Wichtig: Das ist eine Näherung des Lohnsteuerabzugs und kein amtlicher Lohnsteuerrechner. Freibeträge, Kinderfreibeträge, Sonderzahlungen, private Krankenversicherung, Steuerklasse V und weitere Besonderheiten sind nicht berücksichtigt. Dein tatsächliches Netto laut Lohnabrechnung kann um einige Euro abweichen.

Stand der Werte: 3. November 2026. 2026: geltende Werte (Einkommensteuertarif nach § 32a EStG, Beitragsbemessungsgrenzen 8.450 € bzw. 5.812,50 € im Monat). 2027: Sozialversicherungswerte laut Kabinettsbeschluss vom 7. Oktober 2026 (Beitragsbemessungsgrenzen 8.850 € bzw. 6.375 € im Monat, die Zustimmung des Bundesrats steht noch aus); der Steuertarif wird wie 2026 angenommen. Quellen: Deutsche Rentenversicherung, § 32a EStG.

Das solltest du wissen

Vom Bruttogehalt gehen Steuern und Sozialabgaben ab. Die Sozialversicherung (Rente, Arbeitslosen-, Kranken- und Pflegeversicherung) wird bis zu den Beitragsbemessungsgrenzen berechnet, die Lohnsteuer folgt dem Einkommensteuertarif und der Steuerklasse.

Das Ergebnis ist eine Schätzung. Zusatzbeiträge der Krankenkasse, Freibeträge auf der Lohnsteuerkarte, geldwerte Vorteile oder Sonderzahlungen können dein tatsächliches Netto verändern. Maßgeblich ist immer deine Gehaltsabrechnung.

Tipps und häufige Fehler

Häufige Fragen

Wie viel Netto bleibt bei 3.000 Euro brutto?

Das hängt von Steuerklasse, Krankenkasse, Kindern und Kirchensteuer ab. Im Beispiel (Steuerklasse I, ohne Kinder, keine Kirchensteuer) siehst du das Ergebnis direkt über dem Formular unter „Beispiel“.

Warum weicht das Netto auf meiner Lohnabrechnung ab?

Weil der Rechner den Lohnsteuerabzug nur annähert und nicht jeden Freibetrag, Zuschlag oder Sonderfall kennt. Maßgeblich ist immer deine Lohnabrechnung.

Was ist die Beitragsbemessungsgrenze?

Die Obergrenze, bis zu der Einkommen beitragspflichtig ist. Für den Teil des Gehalts darüber zahlst du keine Beiträge zu der jeweiligen Versicherung.

Warum ist die Steuerklasse III hier günstiger?

Steuerklasse III wendet das Splittingverfahren an. Der Ehepartner mit Steuerklasse V zahlt dafür mehr. Über die Jahressteuererklärung gleicht sich das teilweise aus.

Warum weicht mein Netto von der Gehaltsabrechnung ab?

Weil der Rechner mit Standardwerten rechnet. Zusatzbeitrag, Freibeträge, Sachbezüge und Besonderheiten deines Arbeitgebers sind nicht enthalten.

Was ändert sich 2027?

Die Beitragsbemessungsgrenzen sind laut Kabinettsbeschluss geplant, die Zustimmung des Bundesrats stand zum Stand der Seite noch aus. Die Werte sind deshalb vorläufig.

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